Anlässlich der 10 000. Publikation
des Bundesamtes für Statistik 175 JAHRE IM DIENSTE
DES MODERNEN BUNDESSTAATESSCROLLFRIT ENStatistik
VorwortDiese einzigartige Aufgabe erfüllt das BFS nun seit fast über 165 Jahren – Ausdruck dafür ist ein besonderer Meilenstein, den wir heute feiern dürfen: die Veröffentlichung der 10 000. Publikation.mehr lesenDas Bundesamt für Statistik (BFS) hat mit der Gründung der modernen Schweiz den Auftrag erhalten, fundierte und verlässliche Informationen über die Schweiz für die gesamte Bevölkerung, die Verwaltung sowie die Wirtschaft und Forschung bereitzustellen.
MEILENSTEIN1860Nachdem die von Stefano Franscini vorangetriebenen statistischen Erhebungen (allen voran die ersten eidgenössischen Volkszählungen) während über 10 Jahren zuerst direkt im Departement des Innern wahrgenommen wurden, entschied sich der Bundesrat schliesslich, die immer umfangreicher werdenden Aufgaben professionell in einem Bundesamt zu bündeln und national mit anderen Aktivitäten zu vernetzen. mehr lesenStefano Franscini
Gründer der Schweizer Statistik,
Bundesrat und Vorsteher des
Eidgenössischen Departements des Innern (1848–1857)Errichtung eines Eidgenössischen Statistischen BureausVideo anschauen
mehr lesenlinks und rechts wischen1862Im Juli 1862, zwei Jahre nach Gründung des Eidgenössischen Statistischen Bureaus, erscheint auf Deutsch und Französisch die erste Publikation des neuen Amtes – gleichzeitig auch eine der bis heute umfangreichsten statistischen VeröffentlichungenPUBLIKATIONNr. 1 – Bevölkerung. Eidgenössische Volkszählung vom 10. December 1860links und rechts wischenzur publikation
mehr lesen1870Im Verlaufe des 19. Jahrhunderts gewinnt die öffentliche Statistik für Staat und Gesellschaft als wichtige Entscheid- und Diskursgrundlage zunehmend an Bedeutung. Dies dokumentiert sich u.a. in der Einführung einer schweizweiten, regelmässigen Volkszählung, der Einrichtung eines Eidg. Statistischen Bureaus und in der akademischen Entwicklung und im internationalen Austausch der statistischen Wissenschaft und ihrer Methoden.MeilensteinBundesgesetz vom 23. Juli 1870 über die amtlichen statistischen Aufnahmen in der Schweiz
mehr lesen1894Die 100. Publikation des Eidgenössischen Statistischen Amtes fällt auf das Statistische Jahrbuch 1894. Die bereits 4. Ausgabe des 1891 vom langjährigen Direktor Louis Guillaume kurz nach seinem Amtsantritt mit weiser Voraussicht ins Leben gerufene Publikationsreihe war bereits damals die Flagship-Publikation der Schweizer Statistik.PUBLIKATIONNr. 100 – Statistisches Jahrbuch der Schweiz 1894links und rechts wischenzur publikation
zur publikationmehr lesenlinks und rechts wischen1914Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – ein Diagramm mehr als 1000 Zahlen. Parallel zur Etablierung und Professionalisierung der öffentlichen Statistik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, und stark durch diese befruchtet und gefördert, entwickelten sich zur gleichen Zeit auch die bis heute angewendeten Grundlagen und Methoden der Datenvisualisierung.PUBLIKATIONNr. 191 – Graphisch-statistischer Atlas der Schweiz 1914 links und rechts wischenLouis Guillaume
Direktor des BFS
1889–1914Louis Guillaume
Direktor des BFS
1889–1914
mehr lesen1966Die 1000. Publikation widmet sich auf immerhin 94 Seiten einem aus heutiger Sicht eher befremdlich anmutenden statistischen Thema, das aber in den Erhebungen des Bundesamtes von seiner Gründung 1860 noch bis weit hinein in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts eine grosse Rolle spielte – den jährlichen eidgenössischen Rekrutenprüfungen. PUBLIKATIONNr. 1000 – Turnprüfung bei der Rekrutierunglinks und rechts wischenzur publikation
zur publikationlinks und rechts wischen1974Die 1974 erschienene 1256. Publikation des BFS stellt ein revolutionär neues Publikationsformat dar, das heute gar nicht mehr wegzudenken ist. Wäre sie nicht erschienen, hätte man sie unmittelbar erfinden müssen. Ohne viel Text, ohne Vollständigkeit, fast ohne Fussnoten und methodische Erklärungen bietet die neue «Taschenstatistik der Schweiz» auf nur 10 knappen Seiten die wesentlichsten Kennzahlen aus dem grossen statistischen Programm des BFS für eine völlig neue Nutzergruppe, die wenig statistikaffin ist und nicht die Zeit hat, sich in lange Textpublikationen zu vertiefen. Dass dieses Konzept erfolgreich ist, beweisen die in hoher Auflage jährlich neu aufgelegten Folgepublikationen. Bis heute hat sich daran wenig geändert – ausser, dass Taschenstatistiken neben Zahlen und Tabellen heute vor allem auf (einfache) Visualisierungen setzen – Louis Guillaume hätte sich darüber gefreut.PUBLIKATIONNr. 1256 – Taschenstatistik der Schweiz 1973 links und rechts wischen
MEILENSTEIN1979Das Eidgenössische Statistische Bureau wechselte in seinen frühen Jahren mehrfach das Departement. Am 18. Dezember 1929 wurde vom Bundesrat beschlossen, das Eidgenössische Statistische Amt vom Finanzdepartement loszutrennen und, wie zu seiner Gründung, wieder dem Departement des Innern zuzuteilen. Diese Zuordnung hat bis heute Bestand und sich als erfolgreich für die Aufgabenerfüllung des Amtes erwiesen. 50 Jahre nach diesem Schritt, am 1. Januar 1979 wird das Eidgenössische Statistische Bureau in «Bundesamt für Statistik» umbenannt, welchen Namen es noch heute trägt.mehr lesenHauptgebäude des BFS an der Schwarztorstrasse 96 in Bern (bis 1998)Umbenennung des Eidgenössischen Statistischen Amtes in «Bundesamt für Statistik»
mehr lesenlinks und rechts wischen1992Das Bundesstatistikgesetz vom 9. Oktober 1992 ist ein wahrer Meilenstein der Schweizer Statistik. Es löst nach über 120 (!) Jahren das knappe Gesetz zu den statistischen Aufnahmen des Bundes von 23. Juli 1870 ab und legt damit endlich eine moderne, unabhängige und umfassende Grundlage für die Schweizer Statistik. Die öffentliche Statistik des Bundes stand dabei nicht erst seit Ende des 20. Jahrhunderts vor grossen Herausforderungen. Das ständig wachsende Informationsbedürfnis des Staates, der Wirtschaft, der Forschung, aber auch breiter Bevölkerungskreise, verlangte und verlangt eine gezielte und rasche Bereitstellung von qualitative guten Daten und Informationen, welche im alten Gesetz nicht abgebildet waren. MEILENSTEINDas Bundesstatistikgesetz (BStatG) vom 9. Oktober 1992links und rechts wischenCarlo Malaguerra
BFS Direktor von
1987 bis 2001Carlo Malaguerra
BFS Direktor von
1987 bis 2001
1996–20042005–20072007–20082008–20162007–20232024mehr lesen19961996 ist es endlich soweit! Im Publikationskatalog zählen wir die Nummer 2565, als nebenbei ein ganz neues, heute nicht mehr wegzudenkender Publikationskanal sich einrichtet. Als eines der ersten grösseren Ämter der Bundesverwaltung geht das Bundesamt für Statistik am 1.4.1996 online und verbreitet seine Informationen ab sofort nicht mehr nur über klassische Vertriebskanäle, sondern vor allem im World Wide Web.PUBLIKATIONNr. 2565 – Webauftritt (www.bfs.admin.ch) und Online-Datenbank des BFS (STATWEB)links und rechts wischenSwiss StatsSTAT-TAB
mehr lesen1998Das Bundesamt für Statistik war aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach neuen und verbesserten amtlichen Statistiken und seiner damit gewachsenen Aufgaben in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stark personell gewachsen.MeilensteinUmzug des Bundesamtes für Statistik von Bern nach Neuchâtel
2009 20112024mehr lesen2003Wieder ist es das seit 1891 erscheinende Statistische Jahrbuch, dass 2003 eine wesentliche Neuerung bei den Publikationsformaten des BFS einläutet. Der 110. Jahrgang des Statistischen Jahrbuches (Publikation Nr. 3686) enthält erstmals als Beilage eine CD-ROM, auf der neben einem vollständigen Glossar und der elektronischen Version des Jahrbuches inkl. Tabellen auch ein neuer Statistischer Atlas der Schweiz präsentiert wird. PUBLIKATIONNr. 3686 – Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2003 mit CD-ROM und interaktivem Atlaslinks und rechts wischenzur publikation
mehr lesen2007Angesichts der engen und vielseitigen Verflechtung mit der EU verfolgt die Schweiz gegenüber der Europäischen Union eine Interessenpolitik, welche auf einer Reihe von bilateralen Abkommen in klar umgrenzten Bereichen beruht. MeilensteinDas bilaterale Statistikabkommen mit der EU tritt in Kraft
mehr lesen2010Das neue Volkszählungsgesetz vom 22. Juni 2007 bildet die Basis für ein modernes, integriertes und viel beachtetes statistisches System in der Schweiz, mit dem Struktur und Entwicklung der Bevölkerung und der Haushalte permanent beobachtet werden können. Ab dem Stichtag 31. Dezember 2010 verzichtet die Schweiz auf die alle zehn Jahre landesweit durchgeführte Vollerhebung und führt die Volkszählung erfolgreich im Einjahresrhythmus als Registererhebung mit ergänzenden Stichprobenerhebungen durch.MEILENSTEINNeues Volkszählungsgesetz vom 22. Juni 2007 und die neue Volkszählung seit 2010links und rechts wischen
mehr lesen2010Der «Jahresbericht der Polizeilichen Kriminalstatistik 2009» – die Publikation Nr. 5840 des BFS – ist das Ergebnis einer grundlegenden Revision der Statistik (PKS). Er präsentiert zum ersten Mal für die ganze Schweiz sämtliche polizeilich erfassten Straftaten. Ein hoher Detaillierungsgrad der erfassten Information erlaubt es, Straftaten, Geschädigte und Beschuldigte (inkl. Angaben zu Alter, Geschlecht und Staatzugehörigkeit) auszuweisen.PUBLIKATIONNr. 5840 – Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Jahresbericht 2009links und rechts wischenzur publikation
mehr lesen2014Am 29. Januar 2014 verabschiedet die UNO-Generalversammlung die Resolution zu den UNO-Grundprinzipien (Fundamental Principles) der öffentlichen Statistik. Die zehn grundlegenden Prinzipien der öffentlichen Statistik wurden 1992 von der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen erlassen, um nach dem Fall der Berliner Mauer einen Leitfaden für den Wiederaufbau der Statistiksysteme der osteuropäischen Staaten vorzugeben.MeilensteinAnnahme der UNO-Generalversammlung-Resolution zu den Fundamental Principles
mehr lesen2016Die 7520. Publikation läutet, nur 3 Jahre nach der ersten App des BFS, bereits die nächste Neuerung bei den Publikationsformaten ein: «Mobile überholt Desktop, Tablets boomen.» – solche Medlungen reissen zu Beginn des letzten Jahrzehnts nicht ab und zeigen eines: Seit all Welt Smartphones benutzt, herrscht eine sehr dynamische Bewegung im Publishing-Markt. Und diese Bewegung macht nicht Halt vor der traditionsreichen Welt des Print, die längst eine Welt des PDF geworden ist und die nun das digitale Publizieren ins Scheinwerferlicht rückt.PUBLIKATIONNr. 7520 – Statistisches Mehrjahresprogramm des Bundes 2016–2019 (DigiPub)links und rechts wischenzur publikation
mehr lesen2021Das BFS und seine Mitarbeitenden beweisen seit 1860 täglich Einsatz und ständige Weiterentwicklung. Ein Meilenstein dieser konsequenten Transformation zeigt sich 2021: neben dem statistischen Kerngeschäft ist das BFS nun offiziell auch mit der Datenbewirtschaftung und der Datenwissenschaft des Bundes durch den Bundesrat beauftragt.MeilensteinDatenbewirtschaftung und Datenwissenschaft als neue Tätigkeitsgebiete für das BFS
MEILENSTEIN2024Die 55. Session der UNO-Statistikkommission wurde am 27. Februar 2024 mit der Wahl des Bureaus eröffnet. Dabei wurde der Direktor des Bundesamtes für Statistik (BFS), Georges-Simon Ulrich, für ein Jahr zum Präsidenten der Statistikkommission gewählt. Es ist davon auszugehen, dass die Schweiz auch 2025 den Vorsitz haben wird. Das Bureau moderiert die Diskussionen der Kommission und ist für die Berichterstattung der Ergebnisse zuständig. Georges-Simon Ulrich
BFS Direktor von
2013 bis heutemehr lesenSchweizer Vorsitz in der UNO-StatistikkommissionGeorges-Simon Ulrich
BFS Direktor von
2013 bis heute
mehr lesen2024Es ist soweit! Am 26. September 2024, rund 162 Jahre nach der Erstpublikation, veröffentlicht das Bundesamt für Statistik seine 10000. Publikation. Die Ausgabe 2024 der «Taschenstatistik Umwelt» gibt auf 10 knappen und farbigen Seiten einen statistischen Überblick, wie der Mensch die Umwelt verändert, indem er natürliche Ressourcen nutzt sowie Abfälle und andere Emissionen generiert.PUBLIKATIONNr. 10000 – Umwelt. Taschenstatistik 2024links und rechts wischenzur publikation